Wer vor einigen Jahren einen Baukredit bei einer Bank abgeschlossen hat, wird sicherlich bemerkt haben, dass sich das Zinsniveau in den letzten Jahren stark verändert hat. Damals waren die Bauzinsen viel teurer als heute – wer jedoch dennoch einen „alten“ Kredit offen hat, bezahlt weiterhin so viel wie damals. Immer mehr Menschen überlegen sich daher, einen Baukredit umzuschulden. Das kann eine Menge Geld sparen – wichtig ist dabei allerdings, die Kosten zu beachten und verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen.

So funktioniert die Umschuldung eines Baukredits

Die Umschuldung ist im Grunde relativ einfach: Wer ein Darlehen aufnimmt, ist keinesfalls an die Bank gebunden, so lange der Kredit läuft. Sollte man einen anderen Anbieter finden, bei dem die Zinsen stimmen, kann man auch hier ein Darlehen aufnehmen und dabei unter Umständen eine Menge Geld einsparen, weil die Bauzinsen heutzutage deutlich preiswerter sind als früher. Wer sich also nach einer anderen Bank umsieht, sollte vorher umfassend recherchieren, was am einfachsten im Internet möglich ist. Wichtig: Prüfen Sie vorher sämtliche Konditionen und Kosten, die unter Umständen auf Sie zukommen und berechnen Sie dann, ob sich die Umschuldung lohnt. Im Falle eines Falles wird somit ein Kredit bei der neuen Bank aufgenommen, mit dem man den bisherigen offenen Kredit bei der ersten Bank abzahlt. Nun muss also nur noch der zweite Kredit abbezahlt werden – aber dafür mit viel besseren Zinsen.

Kosten bei der Umschuldung von einem Baukredit

Worüber man sich im Klaren sollte, ist, dass ein laufender Kredit oft nicht so einfach gekündigt werden kann, ehe die allgemeine Zinsbindung abgelaufen ist. Allerdings gibt es dennoch die Möglichkeit, eine Umschuldung durchzuführen. Es liegt jedoch im alleinigen Ermessen der Bank, ob sie der Umschuldung zustimmt.

Möglich ist hier außerdem, dass die Bank eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung vom Kreditnehmer verlangt – und das kann teuer werden. Informieren Sie sich vorher also unbedingt in den Richtlinien des laufenden Darlehens. Weiterhin kann die Bank Bearbeitungsgebühren für die Umschuldung verlangen. Daher ist es unumgänglich, vorher eine genaue Kalkulation der Kosten aufzustellen, um zu prüfen, ob es danach immer noch ein Ersparnis gibt. Rentiert sich die Umschuldung, sollte man nicht zögern und diese auch durchführen.